Die Wahrheit
Inga Rothe © 10/2007
In der Wüste kann keine Blume wachsen,
auf einer Straße kein Rasen.
Auf dem Wasser kann man nicht laufen,
am Feuer nicht erfrieren
Da wo kein Gefühl der Liebe ist,
kann man auch nicht lieben.

Liebe ich dich wirklich nicht mehr?

Inga Rothe © 8/2004

Ich bin so allein ohne dich,
liebe dich aber nicht mehr.
Ich denke nur an dich,
liebe dich aber nicht mehr!
Du begegnest mir im Traum,
ich liebe dich aber nicht mehr.
Bin traurig, wenn ich dich nicht sehe,
ich liebe dich aber nicht mehr.
Ich habe solche Sehnsucht,
liebe ich dich wirklich nicht mehr?

Der letzte Gang

Inga Rothe © 2003

Ich trage meine Liebe zu Grabe,
die ich so lange gehegt habe.
Sie wird zwar immer in mir sein,
aber ohne jeglichen Glanz und Sonnenschein!

Ich trage meine Liebe zu Grabe,
viele Tränen, die ich bis heute geweint habe.
Eine große Leere mich umhüllt,
und mit schmerzlicher Sehnsucht füllt.

Ich gehe hin und trage jetzt meine Liebe zu Grabe,
weil ich doch keinerlei Hoffnung mehr habe.
Von Beileidsbesuchen bitte ich ab zu sehen,
denn wie es in mir aussieht, kann keiner verstehen.


Der Sommer neigt sich dem Ende zu,
wie es mit uns weiter geht, das weißt nur Du...
Der Herbst nimmt nun seinen Lauf
und der kalte Winter folgt mit Sicherheit darauf...
Ich warte auf eine Antwort von Dir,
denn Gefühle kamen viele von mir....
Jede meiner geweinten Tränen,
war ein Zeichen, wie sehr sich mein Herz,
mein Leben, nach Dir sehnen..
Ich kann mich nicht wehren
und werde mich weiterhin verzehren...
Ich fühle Dich so nah,
als wärst Du trotzdem da...
Unsere Seelen sind verbunden,
wenn auch vernarbt aus früheren Wunden...
Laß Du auch endlich Deine Gefühle raus,
und sperre sie nicht aus...
Flüchte nicht wieder in Deine dunkle Welt,
denn immer wieder die Erinnerung Einzug erhält...
Du kannst unser unsichtbares Band nicht zerschneiden,
es hält ein Leben lang, mit oder ohne Leiden...

Du kannst Dich verstecken, ich finde Dich doch
Du kannst Dich unsichtbar machen, ich sehe Dich doch...
Du kannst schweigen, ich höre Dich doch...
Aber eines kannst Du nicht........
mich aus Deinem Herzen reissen!!!
meine Gefühle zu Dir töten!!!
 
 

Es gibt nur einen Weg...

Inga Rothe © 2002
Du willst schweigen? Ich höre Dich trotzdem....
Du willst Dich verstecken, ich sehe Dich...
Du versuchst Deine Gefühle zu unterdrücken,
ich spüre Dich dennoch...Immer und immer wieder....
Ich denke, das ist die Liebe, der man auch Schmerzen zuschreibt...
Schmerzen der Sehnsucht die manchmal unerträglich sind, aber niemals vergehen, egal was man dagegen tut..
Es gibt nur einen Weg....

Gedanken

Inga Rothe © 2001
Ich sitze hier, der Mond schaut zu
und denke mir, was macht jetzt Du?
Ich schaue hinaus, in die einsame Nacht,
habe wieder eine schlaflose davon verbracht.

All meine Gedanken sind nur bei Dir,
und ich bringe sie nun wieder zu Papier..
Du warst alles für mich...
die Strahlen der Sonne, erinnerst Du Dich?
Du gabst mir Kraft in den schweren Zeiten,
wolltest mich auf meinem Weg begleiten..
Machtest mir auch immer wieder Mut...
Es tat mir wirklich sehr gut.
Wir waren uns in unseren Träumen so nah,
In meinem Herzen bist Du immer noch da.
Nun habe ich keine Träume mehr
nur das Einschlafen fällt mir daher so schwer...
Schaue ich wieder zum Fenster hinaus, der Mond schaut zu..
Nur er weiß, was machst, was denkst jetzt Du...
 

Schrei der Seele

Inga Rothe © 2001
Hörst Du den Schrei meiner Seele?
Spürst Du meine schwindende kraft?
Fühlst Du meine aufsteigende Kälte?
Siehst Du nicht wie ich leide?

Nein, Du hörst, spürst, fühlst und siehst es nicht!!!!!
Willst Du es nicht, oder ist es wirklich so?

Innerlich ist alles Tod, nur eine leere Hülle...
Keine einzige Träne ist noch da, die ich weinen könnte...
mein restlicher Körper funktioniert gerade noch.
Was bin ich?
Nicht lebendig und auch noch nicht tot

Ich sehe nicht den Vogel am Himmel, nicht die Blumen,
die Sonne, die Sterne, den Mond..
ich sehe nichts, ich fühle nichts, ich spüre nichts
und empfinde dennoch nur Schmerz.
Was bin ich,
weder lebendig, noch tot...

Ein neuer Morgen ist erwacht,
Die durch mein Fenster scheinende Sonne lacht.
Was wird heute wohl geschehen,
wird es ein schöner Tag ? Na ja, ich werde es sehen...
Ich möchte so früh keine negativen Gedanken,
verkrieche mich, aber der Wecker weist mir meine Schranken...
Also stehe ich auf, um meine Gedanken positiv zu lenken,
in dem ich versuche an etwas schöneres zu denken.

Ich werde nicht mehr rückwärts gehen,
sondern nur noch vorwärts sehen!
Ich schaue in den Spiegel hinein,
das bin ich und werde so immer sein!
Manchmal traurig, strahlend und voller Zuversicht.
So bin ich, vergiß das nicht!

 
 
Unsere Bank
© Inga Rothe01
Ich ging spazieren durch den Wald,
machte vor einer Bank dann halt.
Da kam es mir wieder in den Sinn,
es war damals, zum Herbstbeginn.
Dabei ist es schon lange so her,
mir ist, als wenn es gestern wär.

Weißt du noch auf unserer Bank,
wir saßen da und redeten lang.
Ich mußte mich entscheiden,
ein Leben mit dir hieß nur Leiden!
Ich wußte, es war ein Abschied für immer,
deine Anwesenheit machte es noch schlimmer.

Ein letztes Mal wollte ich Dich spüren,
dich mit meinen Küssen attackieren!
Die Kälte ließ uns zusammenschmelzen,
ich versuchte meine Gefühle abzuwälzen.
Lange saßen wir auf dieser Bank
es war so kalt, wir wurden später krank.

Aber nicht in diesem Moment,
es war, als wären wir nie getrennt.
Wie schnell dann doch die Zeit verann,
wußte, ich bin noch immer in deinen Bann.
Trotz allem was du mir hast angetan,
meine Gefühle fuhren Achterbahn!
Heute bin ich dankbar doch,
durfte ich diese Gefühle erleben noch.

Du warst der Lichtblick in meinem Leben,
aber es ging daneben.
Ich spüre keine Liebe mehr,
du machtest es mir einfach zu schwer.
Wo sind die Schmetterlinge in meinem Bauch?
Gestorben, wie meine Gefühle auch.
Ich habe dir vertraut,
du hast aber alles verbaut.
Du warst mehr Schein als Sein,
ich will nicht mehr, nein!
Ich gab dir alles, aber dann
fingen meine Zweifel an.
Nimm dein Schicksal allein in die Hand,
ich kann nicht mehr, stehe an einer Wand.

Nichts macht scheinbar dir Freude hier,
es nervt dich schon eine Fliege auf dem Papier.
Du möchtest alles ändern mit Gewalt,
du strahlst Kälte aus, mir ist kalt!
Nichts ist mehr wie es einmal war,
es waren zu viele Probleme da.
Ich sehe keine gemeinsame Zukunft mehr,
an dich zu glauben, fällt mir schwer.
Ich lass dich gehen, es hat keinen Sinn,
ich jetzt eine andere bin.
Ob ich jemals wieder kann vertrauen,
oder optimistisch in die Zukunft schauen?
Die Zeit heilt alle Wunden,
bald sind die negativen Gedanken verschwunden.

 

Der Abschied

© by Inga Rothe 7/03

Du gabst mir zum Abschied einen Kuss,
aber ich wusste, es war Schluss!
Nach Wochen meldest du Dich mit dem Satz,
"Hallo, ich bin es, mein Schatz".

Es war gut, mich von dir zu trennen.
Es geht mir besser, ich bin kaum wieder zu erkennen.
Du hast mir die Entscheidung abgenommen,
denn nur so kann ich wieder auf die Beine kommen.

Die vier Jahre gingen nicht spurlos vorbei,
heute weiß ich, es war nur Lügerei!
Meine Gefühle zu dir sind wie weggeblasen,
dennoch habe ich es noch, Herzrasen.

Nicht aus Liebe, sondern aus Schmerz,
wie konntest du uns das antun, hast du kein Herz?
Ich hatte dir völlig blind vertraut,
auf uns, auf unsere Liebe gebaut.

Du aber hast nur noch gelogen,
damit meine letzte Kraft aufgesogen!
Bald finde ich auch im Schlaf meine Ruh,
Männer wie du sind jetzt für mich tabu!

Ich hatte so viele Pläne mit dir,
statt dessen war ich nur dein Trampeltier.
Nichts hast du von deinen Sachen mitgenommen,
so als würdest du bald wieder kommen.

Ich hatte dir zum Abholen eine Frist gesetzt,
du wolltest mehr Zeit, aber hier war alles vollbesetzt.
Nun ist es zu spät, ich habe deine Sachen weggegeben,
Nach sechs Monate habe ich ein Recht, ohne dem zu leben.

Gedanken 10 /01

Seit Monaten bist du mir nicht mehr nah,
ich wundere mich, von Gefühlen ist nichts mehr da.
Ich hatte dich einmal sehr lieb.
aber nichts davon mehr übrig blieb.
Selbst die schönen Erinnerungen verblassen,
ich kann es einfach nicht fassen.

Das Leben muss weiter gehen,
auch wenn wir uns nicht mehr verstehen.
Ich bin wieder einmal allein,
vielleicht muss es so sein.
Aber irgendwo da muss es ihn doch geben,
mit dem ich für immer will leben.

Der Mann von dem ich träume tief in der Nacht,
der nicht da ist, bin ich erwacht!
Der mir zeigt wie schön das Leben ist,
dabei die Wahrheit nie vergisst.
Ich möchte wieder fröhlich sein,
und glücklich schreiben einen Reim.

Es tut weh...

Inga Rothe © 2002
Es tut weh, allein schlafen zu gehen...
Es tut weh, allein zu frühstücken...
Es tut weh, mit dir dazusitzen und dennoch einsam zu sein...
Es tut weh, ansehen zu müssen, wie unsere Beziehung auseinander bricht...
Es tut weh, zu sehen, dass du nichts dagegen tust...
Es tut weh, feststellen zu müssen, dass du dich doch nicht geändert hast...
Es tut weh, Sehnsucht zu haben, nach jemanden, den es doch nicht gibt...
...aber noch mehr schmerzt es, dass du es nicht merkst!!!!!
 

Wo sind die Jahre geblieben

Inga Rothe © 2003
Wo sind all die Jahre geblieben,
in denen ich dachte, dich zu lieben?
Wo sind die Schmetterlinge in meinem Bauch,
ich dachte immer, du liebtest mich auch.

Wir machen kaum noch etwas zusammen,
Früher waren wir mehr beisammen.
Was ist nur mit uns geschehen?
Hilf mir dabei es zu verstehen!

Fühlst du nicht wie wir uns entfernen?
Wie weit noch, steht in den Sternen!
Wir gehen höflich miteinander um,
aber ohne viel Worte, bleiben stumm!

Ich fühle diese Sehnsucht in mir,
liege nachts wach neben dir.
Leise atmend liegst ruhig da,
bist mir so fern, nicht mehr nah!

 

Der Brief   3/02

Du hast mich belogen,
hast du mich auch betrogen?
Ich habe dir vertraut,
auf deiner Liebe gebaut!
Ich wusste, irgend etwas stimmt da nicht,
dann kam der Brief vom Amtsgericht!

Als ich dich im Internet traf,
meintest du wohl, ich sei ein Schaaf!
Du sagtest, du lebtest getrennt,
aber deine Frau war immer existent!
Du meintest, bald wirst du geschieden.
Über 2 Jahre danach hast du das Thema vermieden!

Du warst plötzlich ein anderer geworden,
klar, du hattest Sorgen.
Wir trennten uns nicht nur einmal,
jetzt trafen wir entgültig unsere Wahl!
Wir sprachen von Liebe, Zusammenleben,
machten uns daran, deine Wohnung aufzugeben!

Aber es kam der Brief vom Amtsgericht,
nun steht alles im anderen Licht!
Vor einem Jahr hat sie die Scheidung zurückgezogen,
angeblich wusstest du es nicht, das war gelogen!
Noch vor einer Woche meintest du,
du wüsstest von nichts und ich gab Ruh.

Ich sollte für dich etwas überweisen,
fand aber den Brief, der kann alles beweisen.
Du hast es gewusst, sie wollte die Scheidung noch nicht,
wenn es jetzt auch dennoch geht zum Gericht!
Wie kann ich dir vetrauen?
Wie auf deine Worte bauen?

Du hast mich bewusst belogen,
mich mal wieder tief heruntergezogen!
Was ist nur los mit dir?
Es tut alles weh in mir!
Ich habe keine Tränen mehr,
warum machst du es uns so schwer?

Zweifel

Du sprichst von Liebe,
dabei sind es nur deine Triebe.
Du sprichst von Treue,
da wartet aber schon eine Neue.
Du sprichst vom Glück,
mit dem Wissen, du kommst nie mehr zurück.
Du spürst meine Ungläubigkeit,
sagst aber tröstend, bald ist es so weit.
Du sprichst vom "Zusammenbleiben",
dabei weiss ich jetzt schon, das heisst leiden.
Immer wieder sagst du, du würdest mich lieben,
dabei bin ich nur eine von Vielen!

Mein Verstand ist klar,
warum sind die Gefühle noch da?

 

 
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