Im Moor

© by Inga Rothe 9/04
Eine friedliche Stille  herrscht im Moor,
einige Vögel singen fröhlich im Chor.
Ich genieße diese Ruhe, diese Luft.
Natur pur und dann der  Duft.
 
Zeitlos, träumend, Erinnerungen im Sinn,
so wandere ich stundenlang dahin,
Etwas Wind kam plötzlich auf,
der Himmel verdunkelte sich darauf.
 
Gerade noch herrlich die Sonne schien,
nun dicke Gewitterwolken heranziehen.
Ich  höre schon von fern das Grollen,
aber das es so schnell ist gekommen.
 
Blitze zucken grell übers einsame Moor.
Donner knallt gewaltig in mein Ohr.
Nun hagelte es mit Regen dazu.
Ich bin umzingelt vom Sturm im nu.
 
Es donnerte nun von allen Seiten,
Panik konnte er bei mir nicht verbreiten.
Stille nun wieder das Moor einhüllt,
das Gewitter hat seinen Zweck erfüllt.

 

Am Strand

© by inga Rothe 8/04

Leise gleiten die Wellen zum Strand,

die Sonne schon längst verschwand.

Manchmal noch eine Möwe schreit,

ansonsten kein Mensch weit und breit.

 

Weit draußen Licht im offenen Meer,

Einige Fischerboote fahren ruhig umher.

Der Mond ganz oben am Himmel steht,

die Luft des Meere zu mir herüber weht.

 

Rauschen des Windes in der lauen Nacht,

die die Stille irgendwie gespenstig macht.

Ich spüre deinen Atem, deine Nähe zu mir,

Innigkeit, nie mehr weichen soll von hier.

 

Ich höre deine zärtlichen Worte im Ohr,

fühle deine Arme um mich, weil ich fror.

Stehe auf, blicke noch einmal zum Strand,

sehe nur eine Spur, meine, allein im Sand.

Frühlingsahnen

© 2004 by inga Rothe

Die Sonne scheint zum Fenster rein,
irgendwas muss heut anders sein.
Ich sitz da, kann mich nicht konzentriern,
liegts an den Vögeln, die fröhlich musiziern?

Es ist doch noch gar nicht soweit,
der Frühlingsanfang lässt sich Zeit.
Dennoch ist in mir ein Frohlocken,
ich will nicht mehr im Zimmer hocken.

Draußen lacht mich ein Schneeglöckchen an,
da wag ich mich an einen Krokus heran
Ich spüre und schmecke den Frühling schon,
bald stösst er den Winter von seinem Thron.

Die Sonne scheint mit aller Kraft,
Wärme sie noch nicht recht schafft,
will locken uns aus unserem Haus,
ruf deine Kinder, nichts wie raus!

Freude macht sich in mir breit,
Bald schon kommt die Frühlingszeit.
Der triste Winter, der muß gehn
und endlich laue Lüftlein wehn.

Erwachen
Inga Rothe © 2002
Langsam erwacht die Natur, auf das es bald Frühling werde.
Das Schneeglöckchen reckt keck den Kopf aus der Erde.
Der Krokus zögernd die Knospen hebt,
noch ist es nicht so weit, dennoch die Erde lebt!
Immer noch kalte Winde wehen,
die Sonne kann man schon öfters sehen.
An manchen Tagen der Himmel ist blau,
bald kommt der Frühling, schau!
Die Bäume sich nach dem Lichte strecken,
ihre Knospen können sie nicht mehr verstecken.
Die Vögel finden wieder mehr Futter in der Natur,
wo bleibt er, der Frühling nur?
Kinderlachen hört man wieder draussen mehr,
vorbei ist bald der Winter, daher freuen sie sich sehr.
Bald sind alle Vögel wieder da,
dann ist es angekommen, das ersehnte Frühjahr!

Der erste heisse Tag

©Inga Rothe 03

Der erste heiße Tag geht zu Ende,
feucht, schwitzend sind nicht nur die Hände.
Man hofft abends auf etwas kühlere Luft,
wäscht ständig ab, den penetranten Körperduft.
Doch man kann der Hitze nicht entkommen,
wieder einmal eine kalte Dusche genommen.
Draußen hielt man es nicht mehr aus,
selbst die Kinder verkrochen sich ins Haus,
Endlich Nacht, reißt man die Fenster auf,
 immer noch warm, die Mücken nimmt man in Kauf.
Das ganze Jahr freut man sich auf warme Tage,
aber diese brütende Hitze ist eine Plage.

Das Gewitter

©Inga Rothe 03

Keine Sonne ist mehr am Himmel zu sehen,
tiefe, schwarze schwarze Wolken entstehen.
Unheimliche Stille macht sich breit,
Vögel verstecken sich unter einem Blätterkleid.
Ab und zu hört man sie noch singen,
dann aber schon die ersten Donner klingen.
Der Regen erfolgt gleich darauf,
wer jetzt noch draussen ist, der lauf.
Das Gewitter hat den Tag zur Nacht gemacht,
doch schon bald wieder die Sonne lacht.
Viel Regenwaser sickerte in den Boden,
zur Freude der Pflanzen, sie wären sonst verloren.
Man hört die Vögel wieder singen,
in der Ferne noch die Donner klingen.
Die Luft ist jetzt so klar und rein,
manchmal muß eben ein Gewitter sein.

Der Winter vergeht
© Inga Rothe
Ich sitze hier und schaue hinaus,
es ist eine ungewohnte Stille im Haus.
Die Sonne in einem tiefen rot versank,
es war viel länger heller heute, Gott sei Dank!
Sonnenstrahlen liessen den Frühling erahnen.
Meine Gefühle fahren Achterbahn!
Endlich wieder wohlige Wärme spüren!
Vorbei mit den Kälteallüren!
Der Winter nun langsam vergeht,
der Frühling vor der Tür steht!
Öffnet sie und laßt ihn hinein,
eure Seele wird euch dankbar sein!

 

 

 

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